Jochen Lüders

Englisch & Sport am Gymnasium ... und ein bisschen Tango

Gib dem Schüler keinen Zucker

Das Abitur steht vor der Türe und damit die übli­che Zucker­or­gie. Vie­le Schü­ler rücken bereits mit papp­sü­ßen „Ener­gy“ Drinks und allem mög­li­chen Süß­kram an und wer­den von wohl­mei­nen­den Kol­le­gen­In­nen noch zusätz­lich mit Scho­ko­rie­geln, Gum­mi­bär­chen etc. ver­sorgt. Gut, man muss Zucker nicht gleich als das „wei­ße Gift“ ver­dam­men, aber dass (zuviel) Zucker zu gerin­ge­rer Kon­zen­tra­ti­on und ins­ge­samt schlech­te­rer cogni­ti­ve per­for­mance führt, soll­te sich doch inzwi­schen her­um­ge­spro­chen haben. Aus­ge­rech­net in dem Moment, in dem unse­re Schü­ler ihre BESTE Leis­tung abru­fen sol­len, sor­gen Leh­rer dafür, dass ihre Leis­tungs­fä­hig­keit abnimmt …

Auch sonst spielt Zucker lei­der immer noch eine viel zu gro­ße Rol­le im Schul­all­tag. Vor allem in der Unter­stu­fe wird Süßes ger­ne als Beloh­nung bzw. zur „Moti­va­ti­on“ ein­ge­setzt. Aus­nahms­wei­se haben alle mal ihre Haus­auf­ga­be gemacht bzw. ihr Haus­hauf­ga­ben­heft / Buch dabei – hur­ra, da gibt’s gleich mal Gum­mi­bär­chen für alle. Geburts­ta­ge wer­den grund­sätz­lich mit Kuchen gefei­ert, die Q12 finan­ziert ihren Abi­ball mit Muf­fins, von der SMV gibt’s zum Valen­tins­tag und vor Ostern Scho­ko­h­erz­chen oder gleich eine gan­ze Tafel Scho­ko­la­de und vor und / oder nach Prü­fun­gen gibt es Kek­se.

Aber, Moment mal, die Gesund­heit unse­rer Schü­ler liegt uns doch am Her­zen. Des­we­gen ver­an­stal­ten wir ja auch ein­mal im Jahr ein „gesun­des Früh­stück“ und die Bio­lo­gie-Kol­le­gen erzäh­len die „bit­te­re Wahr­heit“ über Zucker.

Dass sol­che Ali­bi-Ver­an­stal­tun­gen bzw. Infor­ma­tio­nen ange­sichts des all­ge­gen­wär­ti­gen Zuckers kei­ner­lei Wir­kung haben, soll­te nicht über­ra­schen. Eine ers­te Schritt in die rich­ti­ge Rich­tung wäre, dass Leh­re­rIn­nen den ihnen anver­trau­ten Kin­dern und Jugend­li­chen KEINEN Zucker mehr in Form von Süßig­kei­ten geben. Statt­des­sen gibt es Nüs­se und / oder (getrock­ne­te) Früch­te.

Anspie­lung in der Über­schrift …

Zurück

[Tango] Practica y nada más? – Hier irrt Riedl.

Nächster Beitrag

Guter Tango-Unterricht

  1. While it may be true that sugar in our brain is good and nee­ded, we must be awa­re that too much sugar is harm­ful as well. Some of the nega­ti­ve effec­ts of high sugar inta­ke inclu­de obe­si­ty and aging.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Präsentiert von WordPress & Theme erstellt von Anders Norén