Jochen Lüders

Englisch & Sport am Gymnasium / Tango & Tanzfeste

Unser Schulsystem ist Mist!

Eine eindringlicher Kommentar von Harald Lesch, in dem es u.a. auch um den Kompetenzen-Irrsinn geht: 

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HW The Pleasure of Poetic Pattern

  1. Hartmut

    Skills vs. Competencies….What’s the Difference?
    So, what is the difference between skills and competencies? Well, let’s look at communication as an example. A person can become a good presenter through practice, learning from others, and education but in order to be a strong communicator one must rely on a combination of skills PLUS behavior and knowledge. A person can learn how to be a good presenter but only a strong communicator has advanced language skills, the knowledge of diverse cultures, and behaves patiently when communicating. In short, skills are specific learned activities like mopping the floor, using a computer, and stocking merchandise, while competencies are skills + knowledge + behavior like problem solving, communication, or professionalism.

    http://www.hrtms.com/blog/skills-or-competencieswhats-the-difference

    • > but only a strong communicator has advanced language skills, the knowledge of diverse cultures […]

      Ein bisschen hochgestochen für die Schule, findest du nicht? Ich wäre schon froh, wenn ich „GOOD presenters / writers / listeners / speakers“ etc. hätte.

      • Hartmut

        > Ein bisschen hochgestochen für die Schule, findest du nicht? Ich wäre schon froh, wenn ich „GOOD presenters / writers / listeners / speakers“ etc. hätte.

        Aber ja. 😉

        Grau, teurer Freund ist alle Theorie und grün des Lebens goldner Baum.

        Und ursprünglich ging es ja um die Frage, ob man seine Kritik an schulischer Realität auf der Basis eines Begriffs entfalten kann, den man nicht definiert hat.

        P.S. Ich bewundere Deine Energie und komme immer wieder gern zu Besuch auf Deine Website.

  2. Hartmut Börner

    Eine kritische Auseinandersetzungmit der zugegebenermaßen teilweise inflationären Verwendung des Begriffs „Kompetenzen“ ist aus meiner Sicht gerechtfertigt, wenn vorher geklärt wird, was man darunter versteht. Das scheint mir im konkreten Beispiel nicht gegeben.
    Matthias von Saldern bemerkt dazu: „Zahlreiche Argumente der Kritiker malen häufig ein Bild der Kompetenzorientierung, das in wesentlichen Teilen falsch ist, um dann genau diese
    Teile zu kritisieren. Ein beliebtes Argument gegen Kompetenzorientierung
    ist z. B. die Feststellung, dass sie inhaltsleer sei. Natürlich ist das falsch, lässt
    sich aber populistisch gut verarbeiten (Schlagworte: Nivellierung, Orientierungslosigkeit,
    usw.).

    • > Ein beliebtes Argument gegen Kompetenzorientierung ist z. B. die Feststellung, dass sie inhaltsleer sei. Natürlich ist das falsch

      Warum ist diese Feststellung „natürlich“ falsch? In den Lehrplänen wird doch explizit (wenn auch etwas verschämt) von „inhaltlicher Reduktion“ gesprochen, siehe z.B.
      http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/campus/der-kompetenz-fetisch-wissen-wird-in-schulen-immer-unwichtiger-13425660.html

      • Hartmut

        Die Formulierung „natürlich falsch“ stammt von Matthias von Saldern. Ich spreche mich dafür aus, einen Begriff klar zu definieren, bevor man ihn auf abstrakter Ebene als „Irrsinn“ bezeichnet.

        • Da stimme ich dir grundsätzlich zu, im Fall von „Kompetenzen“ brauchen wir für die Praxis aber, denke ich, keine hochwissenschaftlichen Definitionen, zumindest für Englisch reichen da unsere bewährten Fähig-/Fertigkeiten bzw. Skills. Und was aus diesen Skills geworden ist, kann man durchaus als „Irrsinn“ bezeichnen.

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