Zu Beginn einer Spieltechnik-Reihe (wie z.B. Standwurf und/oder Korbleger, oder Pritschen und Baggern) sage ich meinen Schülern immer, dass ich Techniknoten „aus dem laufenden Betrieb heraus“ mache, es also NICHT am Ende der Reihe eine Stunde gibt, in der ich Noten mache. 

Der Sinn dieses Verfahrens ist, dass die Schüler auch „wenn es gerade um nichts geht“, also z.B. beim Einwerfen oder Üben versuchen sollen, die neue bzw. richtige Technik anzuwenden. Typischerweise geschieht das nämlich gerade nicht. Da hat man eine tolle methodische Reihe konzipiert um z.B. den korrekten Basketball Standwurf einzuführen. Und was passiert in der nächsten Stunde beim Einwerfen? Die meisten Schüler werfen wie immer, als ob sie nie etwas von einem korrekten Wurf gehört hätten: einhändiger Handballwurf, beidhändiger Fußballeinwurf, beidhändig von unten bzw. von der Brust weg, einhändige Stoßbewegung usw. Es gibt ja auch keine Veranlassung sich Mühe zu geben, denn es „geht ja um nichts“. Entsprechend gering ist der Lernfortschritt dann oft, weil eben nur die wenigste Zeit „richtig“ geübt wird. Bei mir geht es hingegen immer potentiell um Noten, da ist der Eifer meistens gleich deutlich größer.