Jochen Lüders

Englisch & Sport am Gymnasium und ein bisschen Tango

Bohnenzähler

Wir nei­gen häu­fig dazu in unse­rem Job nur Schlech­tes, Miss­lun­ge­nes und Belas­ten­des wahr­zu­neh­men und die schö­nen, befrie­di­gen­den Momen­te des Pau­kerle­bens aus­zu­blen­den. Wann bist du, bzw. wann ist zuletzt ein Kol­le­ge ins Leh­rer­zim­mer gekom­men und hat von einer gelun­ge­nen Stun­de, einem erfolg­rei­chen Gespräch mit einem Schü­ler oder sonst etwas Posi­ti­vem erzählt? Andre­as Glock erzählt auf sei­ner Web­site fol­gen­de Geschich­te:

Es gab einen ita­lie­ni­schen Gra­fen, dem nach­ge­sagt wur­de, daß er Lebens­ge­nie­ßer ers­ter Güte war. Immer wenn er mor­gens sein Haus ver­ließ, steck­te er sich eine Hand voll Boh­nen in sei­ne rech­te Hosen­ta­sche. Der Grund: Er woll­te die schö­nen Momen­te des Tages bewuß­ter wahr­neh­men, indem er für j e d e posi­ti­ve Klei­nig­keit, die er im Lau­fe des Tages erleb­te, eine Boh­ne von der rech­ten Hosen­ta­sche in die lin­ke Hosen­ta­sche „wan­dern“ ließ. Machen Sie es in Zukunft auch so wie der Con­te: Sam­meln und zäh­len Sie die „Glücks­mo­men­te“ des Tages. Car­pe momen­tum!

Ich wün­sche dir, dass es auch in dei­nem Job vie­le klei­ne, zäh­lens­wer­te Momen­te gibt. Hap­py coun­ting!

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  1. Hal­lo Jochen,

    Dan­ke, daß Sie die „Boh­nen­zäh­ler-Sto­ry“ hier ver­öf­fent­licht haben.
    Seit 08.04.2005 ver­brei­te ich die „Boh­nen­me­tho­de“, die ich anläß­lich einer Buch­prä­sen­ta­ti­on von Horst Conen ken­nen­ge­lernt habe.

    Besu­chen Sie bit­te auch mei­nen sepa­ra­ten Boh­nen­zäh­ler-Blog:
    http://www.bohnenzaehler.blog.de

    Wei­ter­hin viel Spaß bei Ihren Unter­neh­mun­gen.

    Andre­as Glock
    http://bohnenzaehler.blog.de/?tag=blog+nr.+409

    So 24.02.2008 12:04 Uhr

  2. Markus

    Hm, ich habe das min­des­tens zwei­mal die Woche.

    Aber nicht, weil ich dann eine preis­ge­krön­te Vor­führ­stun­de able­ge, son­dern …

    … weil es Stun­den sind, bei denen die Schü­ler hoch­mi­ti­viert sind. In bei­den Stun­den habe ich eine klei­ne Grup­pe, ein­mal eine Pro­gram­mier-AG, bei der die Schü­ler eigen­ver­ant­wort­lich am „coden“ sind. Und zum ande­ren eine Gitar­ren-AG, bei der die Schü­ler eben­fallls hoch­mo­ti­viert am Ball sind.

    In den Pflicht­stun­den gibt es das auch. Aber sel­te­ner.

    Mar­kus

  3. Dorothee

    Erst letz­te Woche wie­der, glück­li­cher­wei­se. Es gibt eigen­tilch in jeder Woche min­des­tens eine sol­che Lieb­lings­stun­de oder zumin­des­tens Stun­den­tei­le, in denen der Beruf noch mehr als sonst Spaß macht.
    Ein schö­nes, son­ni­ges Wochen­en­de!
    LG
    Doro­thee

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