Jochen Lüders

Englisch & Sport am Gymnasium / Tango & Tanzfeste

Schlagwort: Verschiedenes (Seite 2 von 24)

Das Gymnasium – Ruine einer Utopie?

Früher hieß der Lehrer mal Pauker. Heute wird großzügig auf beharrliches Üben verzichtet, vom Auswendiglernen ganz zu schweigen: Wie der Erfolg eine Schulform paralysiert.

Weiterlesen … (FAZ, Tipp von Max Müller)

Giving Students Wifi Has Made Lessons Chaotic

Technology is useful for learners, but the school leadership team shouldn’t have introduced wifi without asking teachers

Auch bei uns fordern ja zahlreiche Kollegen/innen vehement die Einführung von WLAN an Schulen und den Einsatz von Schüler-Handys im Unterricht (BYOD – bring your own device). Argumente gegen diese Pläne werden gerne als „lächerlich“ abgetan.

Die im Artikel genannten Argumente sind allesamt richtig, das entscheidende Argument wird allerdings nur angedeutet: Die enorme Ablenkung durch Facebook, Instagram & Co, gegen die man als Lehrer chancenlos ist.

Giving Students Wifi Has Made Lessons Chaotic (The Guardian, Tipp von Max Müller)

Personalized Handshakes

Wow, das nenne ich mal eine ordentliche Begrüßung! Viel besser als das übliche, lustlose Gemurmel, das entfernt an Guten Morgen erinnert.

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Fingers of Steel

Fingerboarding ist zumindest an meiner Schule leider völlig verschwunden. Schon seit längerem habe ich in Vertretungsstunden keine coolen Tricks mit den kleinen Skateboards mehr gesehen. Hier wenigstens ein tolles Video:

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Unser Schulsystem ist Mist!

Eine eindringlicher Kommentar von Harald Lesch, in dem es u.a. auch um den Kompetenzen-Irrsinn geht: 

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Frontalunterricht – Zur Klarstellung eines Begriffs

… ist der Titel eines ausgezeichneten Artikels (pdf) eines Nürnberger Gymnasiallehrers. Leider spricht er in seinem Beitrag auch vom „lehrerzentrierten“ Unterricht. Dieser Begriff ist (wie „Frontalunterricht“) ideologisch belastet und vor Allem irreführend. Er suggeriert, dass der Lehrer im Zentrum des Unterrichts steht und sich alles um ihn dreht. Viel besser wäre es deshalb von „lehrerGESTEUERTEM“ Unterricht zu sprechen.

[Dank an Max Müller]

 

How to make a good teacher

Good teachers set clear goals, enforce high standards of behaviour and manage their lesson time wisely. They use tried-and-tested instructional techniques to ensure that all the brains are working all of the time, for example asking questions in the classroom with “cold calling” rather than relying on the same eager pupils to put up their hands.

Einerseits banal, andererseits aber ungeheuer wichtig angesichts der permanenten Versuche den traditionellen Lehrer abzuschaffen und zum läppischen „Initiator von (selbstgesteuerten) Lernprozessen“ zu degradieren.

Weiterlesen … (The Economist, Tipp von Max Müller)

„Bundesländer betreiben gezieltes Notendumping“

Hans Peter Klein erforscht seit Jahren die Inflation der Bestnoten in Schule und Hochschule. Ein Ende des Trends sieht der Professor für Didaktik der Biowissenschaften nicht – vielmehr das Gegenteil.

Weiterlesen … (DIE WELT, Tipp von Carsten Schönfeld)

Kollege Tablet, übernehmen Sie

Ein Kommentar aus der SZ vom 2.12.16, der mir aus der Seele spricht:

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No Homework, No Cry, No Correction

Wenn es mit den Hausaufgaben in der Oberstufe von Anfang an nicht klappt und ein Nicht-Lernen-Wollender zum Beispiel schon nach wenigen Wochen zur zweiten Nacharbeit antanzen muss, teile ich dem betreffenden Schüler mit, dass ich für den Rest des Semesters nichts mehr von ihm korrigieren werde (die Hausaufgabe muss er aber trotzdem machen). Man würde vermuten, dass das den meisten arbeitsmäßig herausgeforderten „Klienten“ schnurzpiepegal ist, aber das ist überraschenderweise oft nicht der Fall. Zumindest einige begreifen auf diese Art, dass Korrekturen ein Service des Lehrers sind. Probier’s einfach mal aus …

Anspielung in der Überschrift …

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