Die wich­tigs­ten Fach­be­grif­fe für Fil­m­ana­ly­se habe ich in mei­nem drei­sei­ti­gen Han­dout Film Ana­ly­sis (pdf) zusam­men­ge­stellt.

In einem Arti­kel habe ich mal beschrie­ben, was man aus der Ein­gangs­se­quenz von „Shake­speare in Love“ (pdf) alles her­aus­ho­len kann.

Für Klau­su­ren zu Film(analyse) neh­me ich oft Stand­bil­der.

Angebote der Verlage

Den ein­fachs­ten Ein­stieg bekommt man, wenn man einen Film aus­wählt, zu dem es bereits fer­ti­ge Mate­ria­li­en gibt. Alle gro­ßen Ver­la­ge haben inzwi­schen ein reich­hal­ti­ges Ange­bot an „Film Stu­dy“ Mate­ria­li­en.

DVDs

Den m.E. bes­ten Ein­stieg bie­tet Clo­se-Up – Explo­ring the Lan­guage of Film von Schö­ningh.

Sehr emp­feh­lens­wert sind auch die 5 DVDs „Fil­me sehen ler­nen“ von Zwei­tau­send­eins.

Websites

Einen nütz­li­chen Pra­xis­leit­fa­den „Film im Fremd­spra­chen­un­ter­richt“ kann man sich bei VISION KINO her­un­ter­la­den.

Zu vie­len Fil­men gibt es im Inter­net gute Mate­ria­li­en, z.B. bei Film Edu­ca­ti­onThe Eng­lish Lear­ner Movie Gui­des (lei­der kei­ne neue­ren Fil­me), Teacher’s Gui­de Series und Les­sons on Movies. Im Zwei­fels­fall nach dem Film­ti­tel und stu­dy gui­de goo­geln.

Das Insti­tut für Kino und Film­kul­tur bie­tet unter der Rubrik Kino & Cur­ri­cu­lum Mate­ria­li­en zu aktu­el­len Fil­men.

Videos

Aus­ge­zeich­ne­te Vide­os zu allen mög­li­chen The­men bie­tet die Rocket­Jump Film School.

Anspruchs­voll, aber sehr infor­ma­tiv sind Com­po­si­ti­on in Sto­ry­tel­ling und Colour in Sto­ry­tel­ling.

Tony Zhou ana­ly­siert und kom­men­tiert in sei­nen Vide­os ver­schie­de­ne Aspek­te des Medi­ums Film.

Bücher

Das Reclam Heft Wie inter­pre­tiert man einen Film? ist m.E. die mit Abstand preis­güns­tigs­te Ein­füh­rung in Fil­m­ana­ly­se.

Gute Ein­füh­run­gen sind Mit Fil­men Eng­lisch unter­rich­ten und Grund­kurs Film.

Die m.E. mit Abstand bes­te eng­li­sche Ein­füh­rung in Fil­m­ana­ly­se ist Film Art: An Intro­duc­tion.

Nach­dem man sich ent­spre­chen­de Kennt­nis­se ange­eig­net hat, braucht man noch Ide­en, wie man das Medi­um Film didak­tisch sinn­voll im Unter­richt ein­set­zen kann. Vie­le Anre­gun­gen und bewähr­te Auf­ga­ben­for­men fin­det man z.B. in Film und in Video-Ide­en für den Eng­lisch­un­ter­richt.

Kurzfilme

Kurz­fil­me haben eine Rei­he von Vor­tei­len gegen­über tra­di­tio­nel­len Spiel­fil­men:

  • Nor­ma­ler­wei­se kennt kein Schü­ler den Film, (begrün­de­tes) Spe­ku­lie­ren ist des­halb oft ergie­bi­ger und die Gefahr dass jemand den „rich­ti­gen“ Fort­gang der Geschich­te oder das Ende ver­rät ist mini­mal.
  • Bei einer Län­ge von weni­gen Minu­ten kann man einen Film auch in einer 45 Min. Stun­de inten­siv behan­deln. Das mit­un­ter zähe Ver­tei­len eines Fil­mes über meh­re­re Stun­den („Does anyo­ne remem­ber whe­re we stop­ped last les­son?“) ent­fällt.
  • Durch ihre Ver­dich­tung kom­men Kurz­fil­me Schü­lern mit gerin­ger Auf­merk­sam­keits­span­ne ent­ge­gen.
  • Die Wir­kung von Spiel­fil­men lei­det oft dar­un­ter, wenn man sie für die Ein­füh­rung bzw. Wie­der­ho­lung von Fil­m­ana­ly­se (shots, came­ra posi­ti­ons and move­ments etc.) „miss­braucht“. Die Ein­füh­rung kann man genau­so gut anhand von Kurz­fil­men machen, dann kann man bei einem Spiel­film gleich auf einem höhe­ren Niveau ein­stei­gen.

Rezensionen

Eng­li­sche Rezen­sio­nen fin­det man z.B. bei Rot­ten Tomatoes.

How to Wri­te a Film Review erklärt, wie man eine Film­re­zen­si­on schreibt.

Posi­ti­ve Adjek­ti­ve für Film­re­zen­sio­nen bie­tet das Vocab-Sheet Films – Good (pdf), für nega­ti­ve gibt es Films – Bad (pdf).

LK Facharbeiten

All My Grief – Eine groß­ar­ti­ge Ver­fil­mung von Shakespeare’s Son­net 42.

Eliza­beth: The Gol­den Age – Eine der bes­ten Arbei­ten, die ich jemals bekom­men habe.

Memen­to – Zwei sto­ry lines, die eine in Schwarz/Weiß, die ande­re in Far­be, die eine rück­wärts, die ande­re vor­wärts erzählt – ein­fach umwer­fend.

Shaken and Stir­red über „The Con­stant Reinven­ti­on of James Bond“.

Bonus Material

Bevor ich einen neu­en Film im Unterr­richt behan­de­le, schau ich mir immer erst­mal das Bonus Mate­ri­al auf der DVD an. Sehr inter­es­sant ist oft der Audio­kom­men­tar des Regis­seurs. Die übli­che Lob­hu­de­lei („grea­test actor I’ve ever worked with“) kann man igno­rie­ren, auf­schluss­reich wird es immer dann, wenn der Regis­seur erklärt, war­um er in einer bestimm­ten Sze­ne eine bestimm­te Kame­ra­ein­stel­lung gewählt hat, war­um er wie geschnit­ten hat, wel­che Bedeu­tung Far­ben haben usw. Auch die dele­ted sce­nes sind oft span­nend und für den Unter­richt ergie­big: War­um ist eine Sze­ne aus dem Film geflo­gen? War­um will der Regis­seur an die­ser Stel­le ein höhe­res bzw. lang­sa­me­res Erzähl­tem­po? usw.

Wei­te­re Bei­trä­ge zum The­ma Film fin­dest du unter dem Schlag­wort Film.