Englisch & Sport am Gymnasium ... und ein bisschen Tango

Frixion Korrekturstift

Gera­de als Refe­ren­dar bzw. Berufs­an­fän­ger muss man öfter mal die eige­nen Kor­rek­tu­ren kor­ri­gie­ren. Aus einem hal­ben wird ein gan­zer Feh­ler (oder umge­kehrt) und ab und zu hat man auch etwas ange­stri­chen, was doch rich­tig oder zumin­dest akzep­ta­bel ist. Einen schlech­ten Ein­druck macht es, wenn man dann mit Tip­pEx rum­schmiert und nur wenig bes­ser wirkt es, wenn man den Feh­ler z.B. durch Ein­klam­mern „deak­ti­viert“.

Viel bes­ser ist da der Fri­xi­on Kor­rek­tur­stift. Er ver­wen­det eine spe­zi­el­le „meta­mor­phe“ Tin­te, die man mit einer Kunst­stoff­spit­ze am Schaft­en­de rück­stands­los weg­rub­beln kann.

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LK Abitur 2009 Aufgabe I – Topic 1

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Shaken and Stirred

  1. Udo

    Der Fri­xi­on Ball Tin­ten­rol­ler wird nicht radiert, son­dern die Tin­te wird mit der Kunst­stoff­spit­ze am Schaft durch Rei­bung erhitzt, dann wird die Tin­te unsicht­bar. (65°) bei ‑15° im Gefrier­schrank wird die Tin­te wie­der sicht­bar. Nicht für Klas­sen­ar­bei­ten geeig­net aber für den Unter­richt. Wenn der Leh­rer lesen kann was geschrie­ben wird dann kann er auch hel­fend ein­grei­fen. Füll­hal­ter – Tin­ten­kil­ler – Blei­stift – Radie­rer – Anspit­zer – Kor­rek­tur­band ALLES ÜBERFLÜSSIG: Gruß der Pilot Mann

  2. Matthias

    PS: Auch der Mühl­bau­er-Ver­lag geht wohl von einer mög­li­chen Nut­zung der Stif­te im Rah­men einer Kor­rek­tur aus:

    Schön schrei­ben und im Not­fall rasch kor­ri­gie­ren kann man mit dem inno­va­ti­ven „Fri­xi­on“ von Pilot Pen. Der neue Tin­ten­schrei­ber, den es jetzt im Han­del gibt, hat am obe­ren Ende eine Kunst­stoff­spit­ze, mit der sich Feh­ler ein­fach weg­rei­ben las­sen. Danach kann man die Stel­le über­schrei­ben. Das Gan­ze funk­tio­niert schnell – und so oft man will. So sehen nicht nur Haus- und Klas­sen­ar­bei­ten, son­dern auch Ter­min- und Notiz­bü­cher immer sau­ber und ordent­lich aus.“

  3. Matthias

    Bin ein jun­ger Deutsch­leh­rer und habe unlängst auch die Vor­zü­ge die­ses Stif­tes für mich ent­deckt. Ich spa­re immens Zeit dadurch! Selbst­ver­ständ­lich habe ich mir auch über die von den Vor­red­nern bereits genann­ten „Schwach­stel­len“ Gedan­ken gemacht…

    Ich bin zu dem Ergeb­nis gekom­men, dass es – für mich jeden­falls – legi­tim ist,den fric­tion-Stift zu nut­zen, sofern die End­no­te, mei­ne Unter­schrift und das Datum mit nicht lösch­ba­rer Tin­te geschrie­ben wer­den. DENN: Ein Schü­ler kann doch auch Tin­te nach­träg­lich mit dem Kil­ler löschen, Leh­rer­kom­men­ta­re mit Tipp-Ex über­pin­seln und behaup­ten, dass da nie was stand etc. DAS IST ABER DANN EINE DOKUMENTENFÄLSCHUNG – genau wie es sich um eine vor­sätz­li­che Fäl­schung han­del­te, wenn die fric­tion-Tin­te weg­ra­diert wür­de… Also ist die Hemm­schwel­le (hof­fent­lich) sehr, sehr hoch, über­haupt auf die­se Idee zu kom­men. Aber auch dann wird sich an der Note nichts mehr ändern, da ich die ja sowie­so noch in mei­ne per­sön­li­che Noten­lis­te ein­tra­ge. 🙂

    Über wei­te­re Erfah­run­gen und Mei­nung zu die­sem The­ma bin ich sehr dank­bar!

    LG

  4. Isabell

    Auch ich kor­ri­gie­re mit dem radier­ba­ren Rot­stift von Pilot. Ich schrei­be aber am Ende alle Punk­te und die Noten mit nicht lösch­ba­rem roten Fül­ler auf die Bögen. Im zwei­fels­fal­le muss die Ex dann halt in die Tief­kühl­tru­he.

  5. Anfäng­lich expe­ri­men­tier­te ich auch mit „lösch­ba­ren“, nach „24 h nicht mehr lösch­ba­ren“ etc. Kor­rek­tur­stif­ten. Seit ich mei­nen Stift mit Kor­rek­tur­flüs­sig­keit habe, sind die Pro­ble­me erle­digt.

    Von mir aus sieht man dann, wo ich eine Kor­rek­tur kor­ri­gier­te (es dis­zi­pli­niert auch, da das natür­lich nicht zu oft vor­kom­men soll), aber dar­über hat sich noch nie­mand beklagt, sieht man dann doch auch, wie auf­merk­sam ich mei­ne Kor­rek­tu­ren selbst im Blick behal­te.

    Den im Arti­kel ange­prie­se­nen Stift hal­te ich aus den in den den Kom­men­ta­ren genann­ten Grün­den für unaus­ge­reift, eine net­te Spie­le­rei, fas­zi­nie­rend alle mal.

    Aber da ich sehr viel kor­ri­gie­ren muss, mache ich das am liebs­ten mit einem Stift, den ich ger­ne viel in Hän­den hal­te und das ist dann eben ein guter Fül­ler (mit F‑Feder) mit roter Tin­te. Ein­fach, nach­füll­bar, umwelt­freund­lich und stil­voll. Dane­ben sieht die­ser Fri­xi­on (und bei mir isst das Auge immer mit) wirk­lich wie ein Stift aus recy­cel­ten Tama­got­schis aus 😉

  6. eine andere Sabine (StRef)

    na ihr habt gut reden. „da bleibt den Refe­ren­da­ren nur die vor­läu­fi­ge Blei­stift­ko­rek­tur.“

    Bei man­chen ist das Ref wohl schon zu lan­ge her, als dass sie sich noch an den Stress und die eige­ne Unsi­cher­heit erin­nern könn­ten. Es wäre wirk­lich schön ab und an mal auf mehr Ver­ständins zu sto­ßen.

    Ich gehe sowie­so schon über jede KA min­des­tens 3x drü­ber (Korrekturen,inhaltliche Bewert., sprach­li­che Bewert.) und das dau­ert natür­lich bei einem Green­horn schon ziem­lich lan­ge. Und dann soll ich noch ein wei­te­res mal wegen vor­läu­fi­ger Kor­rek­tur ein­pla­nen… nein dan­ke irgend­wo muss es auch gut sein.

    Ein unglück­li­cher, bis ans Ende sei­ner Kräf­te gestress­ter Leh­rer ist mit Sicher­heit kein bes­se­rer Leh­rer. Des­we­gen mei­ne ich der Korr­ke­tur­wahn muss auch ein Ende haben und ob der Stift jetzt nach 6 Mona­ten oder 12 Mona­ten ver­blasst, dar­um küm­me­re ich mich nicht. Denn zum Glück muss ich als armer Refi kei­ne Abitur- oder ande­re Abschluß­klas­sen kor­ri­gie­ren.

  7. Das stimmt natür­lich, aber dann trifft das, was Mar­cus sagt, zu. Bleibt den Refe­ren­da­ren im Zwei­fels­fall halt nur eine vor­läu­fi­ge Blei­stift­kor­rek­tur.

  8. @Sabine
    > Ganz abge­se­hen davon, dass ich per­sön­lich mei­ne eige­ne Fehl­bar­keit als kein gro­ßes Pro­blem sehe.

    Klar, du bist ja auch inzwi­schen „fest eta­bliert“. Als StRef sah das doch noch ein biss­chen anders aus, oder? 😉

  9. Marcus

    Eine Kol­le­gin von mir hat vor kur­zem eine ähn­li­che Erfah­rung gemacht wie rip – eine Ex eine Woche lie­gen­ge­las­sen, die Kor­rek­tu­ren waren kaum mehr erkenn­bar.
    Zudem – ich habe es nie über­prüft – wur­de mir im Refe­ren­da­ri­at sehr ein­dring­lich ver­mit­telt, dass Leis­tungs­nach­wei­se als Doku­men­te auch zwin­gend doku­men­ten­echt kor­ri­giert und abge­zeich­net wer­den müs­sen. Scha­de, wäre wirk­lich eine klas­se Erfin­dung: Der indi­vi­du­ell ver­schlüs­sel­te, radier­ba­re Kor­rek­tur­stift. Nur der Eigen­tü­mer kann ihn löschen. Jugend forscht?

  10. Ganz abge­se­hen davon, dass ich per­sön­lich mei­ne eige­ne Fehl­bar­keit als kein gro­ßes Pro­blem sehe. Dann sieht der Schü­ler eben, dass ich ein paar­mal über sei­ne Feh­ler nach­ge­dacht habe, oder dass ich sehr wohl erkannt habe, dass der Punkt, den ich auf der Vor­der­sei­te ver­misst habe, auf der Rück­sei­te auch noch vor­kommt.

    Solan­ge die Bepunk­tung trans­pa­rent und so fair als men­schen­mög­lich ist, macht es doch nix, dass der Leh­rer sich auch mal irrt. Im Gegen­teil.

  11. rip

    Fol­gen­der Kun­den­kom­men­tar steht auf der Pilot-Sei­te:

    für ver­gäng­li­che noti­zen oder spie­le­rei­en sind sie wun­der­bar geeig­net, aller­dings ver­schwin­det das geschrie­be­ne bei wär­me und näs­se, ein­fach mal einen notiz­zet­tel auf die hei­zung legen und schwupps, man hat die bes­te geheim­schrift, lesen und ver­nich­ten *grins* also nicht für unter­schrif­ten, doku­men­te, schul­auf­ga­ben etc, geeig­net da ver­gäng­lich, und das nicht nur durch das bewuss­te radie­ren aus­ser­dem: schnell leer­ge­schrie­ben“

  12. Nach­trag:
    Auf der pilot­pen-Sei­te lese ich gera­de, dass das Löschen auf­grund der Rei­bungs­wär­me ent­steht. Inso­fern ist mei­ne Beob­ach­tung beim Lami­nie­ren durch die Hit­ze zu erklä­ren. Hin­zu kommt, dass ich bun­tes Papier benutzt habe, und daher als Ergeb­nis die sicht­ba­re wei­ße Schrift erhielt.

    Eben­falls auf der­sel­ben Sei­te kann man lesen, wie der Lösch­vor­gang wie­der rück­gän­gig gemacht wer­den kann, näm­lich indem man den Text in den Kühl­schrank legt (mit ande­ren Wor­ten, die Tin­te muss stark gekühlt wer­den). So kann man even­tu­el­len Lösch­ver­su­chen sei­tens der Schü­ler ent­ge­gen­wir­ken.

  13. Also die Stif­te sind klas­se. Ich habe mir gera­de einen mit blau­er Tin­te gekauft. Der Stift schreibt ohne Unter­bre­chun­gen (im Gegen­satz zu ande­ren Tin­ten­rol­lern) und liegt gut in der Hand.

    Den ein­zi­gen Nach­teil, den ich bis­her ent­de­cken konn­te, fand ich beim Erstel­len einer Sta­ti­ons­ar­beit. Ich woll­te die Lösun­gen auf die Rück­sei­te der Auf­ga­be schrei­ben und dann lami­nie­ren. Als ich mir die lami­nier­te Folie ansah, stell­te ich fest, dass die Tin­te gelöscht war und nur noch als wei­ße Spur zu erken­nen war. Die Tin­te scheint mir also nicht hit­ze­be­stän­dig zu sein, oder sie reagiert irgend­wie auf den Kleb­stoff. Scha­de eigent­lich für so einen tol­len (aber auch teu­ren) Stift!

    • Ich ließ eine Mit­schrift von 5 klein­ge­schrie­be­nen DinA4 Sei­ten in einer Map­pe in der Son­ne lie­gen: die Mit­tags­pau­se reich­te aus, um alles kom­plett zu ver­nich­ten, nicht ein Wort war noch les­bar!!!

      • cornflakes

        So etwas ähn­li­ches ist mir auch pas­siert. Ich hat­te mein Notiz­buch (geschlos­sen!) übers Wochen­en­de auf dem Schreib­tisch lie­gen. Es scheint Son­nen­wär­me durch die Fens­ter­schei­be abbe­kom­men zu haben, sodass alle Auf­schrie­be (nicht nur die ers­ten Sei­ten) ver­schwun­den waren. Blö­der­wei­se han­del­te es sich um Vor­le­sungs­mit­schrie­be eines gan­zen Semes­ters. Bei die­sem Preis, fin­de ich, soll­te man wirk­lich mehr erwar­ten kön­nen! Zumin­dest eine War­nung auf dem Pro­dukt wäre ange­bracht!

        • Chemiemaster

          Über­haupt kein Pro­blem, die­se Mit­schrie­be wie­der sicht­bar zu machen… Ein­fach für eine Zeit von 30 Minu­ten in den Gefrier­schrank und schon kann man die Schrift wie­der lesen!!!

          Viel Spaß beim Pro­bie­ren
          der Che­mie­Mas­ter

    • Clarify

      Ein­fach in die Tief­kühl­tru­he legen- und die schrift ist wie­der da 🙂

  14. wrdlbrmpft

    Hm, an sich ja eine net­te Idee. Bloß dass die Schü­ler, die sich einen sol­chen Stift kau­fen (und ich ken­ne eini­ge, die bereits einen haben), dann auch die Kor­rek­tu­ren des Leh­rers rück­stands­los ent­fer­nen kön­nen. Und ob das so wün­schens­wert ist…

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