Jochen Lüders

Englisch & Sport am Gymnasium ... und ein bisschen Tango

Guter Tango-Unterricht

In den letz­ten bei­den Aus­ga­ben der Tan­go­dan­za erschien ein Arti­kel von mir über guten (bzw. schlech­ten) Tan­go-Unter­richt:

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  1. Bernhard Grupp

    Lie­ber Jochen Lüders,

    Dan­ke für den Dis­kus­si­ons­bei­trag und den down­load-link.

    Ich wür­de ger­ne noch ein benach­bar­tes The­ma in die Dis­kus­si­on ein­brin­gen. Da ich die Tan­go­dan­za nicht abon­niert habe, könn­te es aber sein, dass mir ent­spre­chen­de Bei­trä­ge ledig­lich ent­gan­gen sind.

    Es geht um das Instru­ment der Lehr­eva­lua­ti­on zu Qua­li­täts­si­che­rung im Unter­richt. Bei mei­ner eige­nen Tätig­keit als Dozent in der aka­de­mi­schen Leh­re hat sich die­ses Instru­ment mitt­ler­wei­le als Basis der didak­ti­schen Wei­ter­ent­wick­lung eta­bliert. Wäh­rend mei­ner nun 6-jäh­ri­gen Lern­er­fah­run­gen im Tan­go im Groß­raum Mün­chen aller­dings ist mir die Lehr­eva­lua­ti­on bei kei­nem mei­ner ins­ge­samt 10 Leh­rer (-paa­re) begeg­net. Etwa die Hälf­te mei­ner Leh­rer wür­de sich m.E. als Pro­fis bezeich­nen. Selbst bei den Stu­di­os oder Schu­len, die Tan­goun­ter­richt geschäfts­mä­ßig anbie­ten, scheint also die Eva­lua­ti­on unüb­lich zu sein.
     
    Mich wür­de hier inter­es­sie­ren: ist mein Ein­druck zutref­fend? Gibt es Gegen­bei­spie­le? Soll­te sich mein Ein­druck bestä­ti­gen: wel­ches sind die Hin­ter­grün­de für den Ver­zicht auf die­ses mäch­ti­ge Instru­ment der Qua­li­täts­si­che­rung und – ent­wick­lung?

    Schö­ne Grü­ße
    Bern­hard Grupp

    • > Mich wür­de hier inter­es­sie­ren: ist mein Ein­druck zutref­fend?

      Nach mei­nen Erfah­run­gen abso­lut JA.

      > Gibt es Gegen­bei­spie­le?

      Ich per­sön­lich ken­ne kei­nes und habe auch noch von kei­nem gehört bzw. gele­sen.

      > wel­ches sind die Hin­ter­grün­de …

      Da kann ich natür­lich nur spe­ku­lie­ren. Ein Haupt­pro­blem ist schon mal, dass sich jeder Tan­go­leh­rer nen­nen darf, es gibt kei­ner­lei Vor­aus­set­zun­gen, Qua­li­fi­ka­tio­nen etc. Das bedeu­tet, dass die meis­ten „Leh­re­rIn­nen“ von (Tanz-) Didak­tik kei­nen blas­sen Schim­mer haben. Sie unter­rich­ten halt so aus, wie sie es sel­ber gelernt haben: Der/die Leh­rer machen was vor, erklä­ren wie es geht und dann ver­su­chen die Schü­ler es nach­zu­ma­chen.

      Eva­lua­ti­on setzt ja vor­aus, dass es einen all­ge­mein akzep­tier­ten und bekann­ten Kri­te­ri­en­ka­ta­log für guten Unter­richt gibt. Immer, wenn ich gefragt habe, war­um eigent­lich so unter­rich­tet wird, habe ich meis­tens als Ant­wort bekom­men, dass es genau­so „wie in Bue­nos Aires“ ist. Tja, da kann man sich wei­te­re Fra­gen spa­ren …

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