Falsch ist aber auch das völ­li­ge Bei­sei­tel­as­sen der L1, als ob es sie nicht gäbe, der Ver­zicht auf ihre Mit­hil­fe – die allen­falls bei gram­ma­ti­schen Erklä­run­gen erlaubt war. Falsch ist die schlich­te Devi­se: so wenig Mut­ter­spra­che wie mög­lich, weil sie auf der Unkennt­nis aus­ge­ar­bei­te­ter bilin­gua­ler Lehr­tech­ni­ken  beruht. Man hat das Kind mit dem Bade­was­ser aus­ge­schüt­tet. Das kann zu so etwas wie unter­las­se­ner  Hil­fe­leis­tung füh­ren. Ich will Ihnen vor­nehm­lich zei­gen, wie man die Mut­ter­spra­che nicht ein­fach bloß erlaubt, son­dern zum Bünd­nis­part­ner macht, und zwar so, dass man die fremd­sprach­li­che Ver­stän­di­gung im Unter­richt för­dert, statt sie zu behin­dern.

Wei­ter­le­sen …