Falls du R. Gern­hardts Sonett „Mate­ria­li­en zu einer Kri­tik […]“ nicht kennst bzw. nicht mehr im Kopf hast, soll­test du es unbe­dingt hier nach­le­sen.

Dazu ein über­aus wit­zi­ger Kom­men­tar von Ralf Rabemann.

Ein gewis­ser Robert der hat inkon­ti
nent inkom­pe­tent mal ein Sonett geschrie­ben -
geblie­ben ist von damals Wut – da konnt i
ch erst nichts sagen und daher unter­blie­ben

ist dies so lan­ge Wei­le doch jetzt bin ich
so sau­er auf die­sen bil­li­gen Kalau­er
und bin jetzt geil nicht auf ihn aber wil­lich
lege ich mich jetzt auf den noch drauf als Klau­er

sei­nes Stils nur damit das mal gesagt ist
dass wer net­te Gedichts­for­men so bös fuckt
isch stellt in Fra­ge und die noch mit viel Mist

gar­niert, nur damit mög­lichst viel dar­an stinkt
in die­sem Sonett der kann nicht ganz dicht er
sein, wenn ihm da rein so vie­le Schei­ße rinnt.